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Diskussion um „No-Go-Areas“ und Breitbandanschlüsse für Schulen – Theodor-Heuss-Schüler erleben Politik im Landtag hautnah


Am 27.01.2017 haben die Klassen 10d und 10e den Landtag in Düsseldorf besucht. Ermöglicht hat dies der Verein Jugend und Politik eV. aus Bielefeld mit dem die Theodor-Heuss-Schule seit mehreren Jahren eine erfolgreiche Kooperation hat und dessen Vorsitzender Ralf Ahlemeyer die Veranstaltung neben den Lehrkräften Miriam Mohr und Dr. Klaus-Dieter Storck begleitet hat.
 

BG-Fortmeier_2016-01-27_b_350

Nach einer kurzen Einführung zur Arbeit im Landtag und einem kleinen Imbiss hatten die Jugendlichen eine Stunde Zeit, der laufenden Debatte auf der Besuchertribüne  beizuwohnen. Die Tagesordnung versprach viele interessante Themen. Als erstes konnten die Schülerinnen und Schüler der Diskussion um den Antrag der CDU folgen, die ein entschlossenes Vorgehen gegen die Ausbreitung von „No-Go-Areas“ und kriminellen Familienclans in NRW forderte. Dieser Antrag wurde hitzig diskutiert. Natürlich kam man auch auf den Fall Anis Amri zu sprechen, sodass die Jugendlichen einen Bezug zum aktuellen Geschehen in den Nachrichten hatten.

Landtag_350


Anschließend hatten die Klassen noch die Möglichkeit im Rahmen eines Antrags der FDP zu einer digitalen Modellstadt in NRW Matthi Boltes Ausführungen zuzuhören, der als Abgeordneter aus Bielefeld und ehemaliger Sennestädter Schüler einigen bereits bekannt war.

Nach dem Aufenthalt auf der Besuchertribüne hatten beide Klassen die Gelegenheit, einem Abgeordneten Fragen zu stellen. Die Klasse 10d hatte ihren Terminen mit dem Bielefelder Abgeordneten Georg Fortmeier von der SPD und die 10e traf André Kuper von der CDU aus Gütersloh, der seinen Kollegen Ralf Nettelstroth vertrat.

Als Mitglied des Integrationsausschusses hat sich André Kuper intensiv mit dem Thema der Zuwanderung beschäftigt und war bereits in mehreren Regionen zu Besuch, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen, so war er bereits mehrfach in Lampedusa, unter anderem bei Einsätzen der Küstenwache, aber auch in Aufnahmestellen in Griechenland usw. Gut verständlich und teilweise berührend schilderte er den Jugendlichen einerseits grob die Entstehungsgesichte der derzeitigen Zuwanderungsbewegung, aber auch seine Erfahrungen im Kontakt mit geflüchteten Personen.

Doch dies war nicht das einzige Thema, dass die Schülerinnen und Schüler diskutieren wollten, es wurden auch Fragen zum Alltag eines Politikers gestellt oder ob er ein Problem darin sähe, dass die anstehende Bundestagswahl und der Berliner Marathon zeitgleich stattfinden würden.

Insgesamt ermöglichte der Besuch im Düsseldorfer Landtag beiden Schulklassen einen hervorragenden Einblick in die aktive Politik, der die Inhalte aus dem Unterricht greifbarer und bedeutender erscheinen ließ. Im weiteren Verlauf des Schuljahres werden im Rahmen der Kooperation mit dem Verein Jugend und Politik eV u.a. noch eine Podiumsdiskussion mit Kandidaten für die anstehende Landtagswahl sowie eine fiktive Ratssitzung, die die beiden Klassen vorbereiten, stattfinden.

 

gras